Abwechslung aus dem RezeptheftRezepthefte erscheinen in regelmäßigen Abständen, meistens monatlich. Als Klassiker gilt „Essen und Trinken“, dass sich vor allem der gehobenen Küche widmet. Die Rezepte sind meistens recht aufwendig, anspruchsvoll und benötigen kostspielige Zutaten. Das Heft beschränkt sich nicht nur auf Rezepte sondern bringt auch Reportagen über Gastro-Themen, Wein- und Käseregionen. Außerdem werden Feinschmecker-Reisen vorgestellt. Mittlerweile sehr beliebt sind kleinformatige Kochhefte, die wenig kosten und sich eher mit der Alltagsküche beschäftigen. Die Rezepte sind leicht und schnell nachzukochen, die Zutaten sind leicht erhältlich und preiswert. Dennoch werden in diesen Heften auch Trends aufgegriffen, die Gerichte sind oft kreativ. Allen Kochzeitschriften ist zu eigen, dass sie sich an der jeweiligen Saison orientieren. Aktuell erhältliches regionales Gemüse und Obst wird eingeplant. Im Sommer gibt es Rezepte für leichte und kalte Gerichte, im Winter liegt der Schwerpunkt auf herzhaften Eintöpfen und festlichen Menüs.Auch hier wächst der Markt ständig, das Angebot wird vielfältiger aber auch unübersichtlicher. Viele Lebensmittel nutzen Gratis-Rezepthefte als Medium, um ihre Produkte bekannt zu machen und den Verkauf anzukurbeln. Denselben Zweck verfolgen Anzeigen in Zeitschriften, die nicht nur das Produkt bewerben, sondern gleich ein passendes Rezept mitliefern. Dieses Mittel nutzen sowohl Firmen, die eine breite Palette von Lebensmitteln anbieten (Maggi, Dr. Oetker), aber auch Konzerne, die auf Grundnahrungsmittel spezialisiert sind (Südzucker, Kölln). Auch die CMA - Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft greift auf dieses Instrument zurück. |
|